James Douglas „Zu früh zum Sterben“

Rezension von Hans Durrer vom 19.11.17


Schweizer Superkrimi „Zu früh zum Sterben“
Kurzbesprechung von Rainer Erler,
Regisseur, mehrfach ausgezeichneter Filmproduzent („Fleisch“)

Noch läuft der Mann  frei herum.
Ständig bedroht und in Lebensgefahr: Ken Cooper.
Der ehemalige FBI-Agent recherchiert – bei seinem Kampf um die Wahrheit - brisante Fälle von Korruption, Erpressung und Gewalt.
Er ist der Held von James Douglas, Autor von (bisher) vierzehn Politthrillern der explosivsten Art.
 In seinem neuesten Werk: „Zu früh zum Sterben“ führt er  Ken Cooper in die Schweiz.
Im Zweiten Weltkrieg war diese neutrale Insel eine hochgerüstete Alpenfestung, umzingelt von internationalen Konflikten. Damals ergriff eine Gruppe ehrbarer Eidgenossen, getrieben von Profitgier und verblendet von der faschistischen Ideologie, insgeheim Partei für den kriegsführenden Nachbarn, und unterstützte diesen mit Sabotage und rücksichtslosem Mord.
Jahrzehnte lang schwelte das Verbrechen unerkannt und von  höchsten innenpolitischen Kreisen vertuscht, bis Ken Cooper, bei der Aufklärung eines ungesühnten Doppelmordes die finsteren Verwicklungen der Vergangenheit Schritt für Schritt in die Gegenwart holt.
Authentische Dokumente, streng geheime militärische Gerichtsakten, sind für Dr. Ulrich Kohli, den Schweizer Star-Anwalt, der unter dem Pseudonym James Douglas seine Best-Seller schreibt, der Beweis für einen skrupellosen Fall von Landesverrat.
Eine Lektüre, die mich atemlos machte. Ein Buch wie ein Film.


Porträt von Ueli alias James in Handelszeitung vom 23.3.2017


Porträt in Tages-Anzeiger vom 23.3.17


Gestatten, Douglas – James Douglas
Radio SRF, Regional, Diagonal 11. März 2017 (Katrin Hug)


Reportage im Mysteries Magazin 02/16

Tote leben laenger Artikel mysteries


TOTE LEBEN LÄNGER, Würdigung von Rainer Erler, Autor und Regisseur

Grüezi Dr. Kohli!
Dear James Douglas!
Wohw!!
What a Bummer!
Ein Polit-Thriller der einem das Fürchten lehrt!
Genau das soll ein veritabler Thriller ja auch tun.

In “Tote leben länger” stimmt – natürlich - jedes Detail, die Namen der Waffen, der Fahrzeuge, die Geographie der südlichen Schweiz, Locarno und Lugano, Strassen und Plätze, die Villen und geheimen Gemäuer, das Alte Hotel als Dreh- und Angelpunkt der letztendlichen Katastrophe...
Man taucht als Leser ein in eine unbekannte, bedrohliche, aber auch bedrohte bekannte Welt, die man aus früheren Besuchen – Filmfestival und Ferienwochen - lieb gewonnen hat, und die nun unterwandet wird von Angst und Schrecken, von Terrormilizen, die andernorts durch eine missverstandene “Willkommenskultur” nach Europa gelockt wurden.
Die kritische, politische Analyse bleibt James Douglas uns nicht schuldig.
Dass Protagonisten und Antagonisten überraschend und zerstörerisch ihre Rollen wechseln, ist Teil einer feingestrickten und perfiden Dramaturgie, die dem Leser den Atem raubt.
Das Finale kulminiert mit einem Einfall, der das aktuell diskutierte Modell des selbstfahrenden – aber fremdgesteuerten – Fahrzeugs zu Ende denkt.
Das Böse scheitert. Und das ist gut so. Man schläft wieder besser. Aber der Plot wirkt nach. Nachhaltigst! Die Welt um uns herum ist nicht mehr die Gleiche!
Es sei denn, wir gestalten sie um.

Herzliche Grüße
und großer Dank
Rainer Erler
Autor – Regisseur


 Schweizer Illustrierte: Story über Thrillerautor James Douglas in Gstaad: Lässt er Angela Merkel leben?


TOTE LEBEN LÄNGER, Besprechung von Hans Durrer: www.buchkritik.at